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Schutzart
Die Schutzart gewährleistet die Betriebssicherheit einer Leuchte. Zwei Kennziffern übernehmen die Ausweisung des so genannten IP-Codes (Ingress Protection). Die erste der beiden Kennziffern (1 bis 6) beschreibt den Schutzumfang gegen das Eindringen von Fremdkörpern, die zweite Kennziffer (1 bis 8) macht Aussagen über den Grad des Feuchtigkeitsschutzes. Eine höhere Schutzart schließt jeweils die niedrigere mit ein. Ein „X“ oder das Wort „ungeprüft“ weist darauf hin, dass eine der Schutzart-Kennziffern nicht ausgewiesen ist.

Schutzklassen
Bestimmend für die Schutzklasse einer Leuchte sind ihre Bau- und Betriebsart. Für den Umfang der Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag gibt es folgende drei Schutzklassen: Schutzklasse I: Leuchten für den Anschluss an den netzseitigen Schutzleiter. Symbol an der Anschlussstelle angebracht. Schutzklasse II: Leuchten mit einer zusätzlichen oder verstärkten Isolierung. Ohne Schutzleiteranschluss. Schutzklasse III: Leuchten für den Betrieb mit Schutzkleinspannung.

Schutzkleinspannung
Schutzkleinspannung bezeichnet einen Stromkreis mit geringer Bemessungsspannung (in Volt), der aus Stromkreisen höherer Spannung gespeist, jedoch von diesen sicher getrennt ist. Leuchten, die so betrieben werden sollen, müssen auch für den Betrieb mit Schutzkleinspannung ausgewiesen sein, sie haben die Schutzklasse III.

Seil- und Stangensysteme
Ähnlich der Stromschiene im „klassischen Bereich“ erhöhen im Bereich der Niedervolt-Technik Seil- und Stangensysteme die örtliche Flexibilität von Leuchten. Niedervolt-Strahler und -Leuchten lassen sich an jedweder Stelle mit Schrauben, Klemmen oder Steckadaptern befestigen und jederzeit umhängen. Die Seil- und Stangensysteme führen zugleich den Strom zu den einzelnen Verbrauchern. Sie an Wänden befestigt oder abgependelt werden, zusätzliche Verbindungselemente ermöglichen darüber hinaus geometrische Strukturen. Wichtig: Transformator immer mit Nennlast betreiben! Seil- und Stangensysteme sind mittlerweile auch für eine Netzspannung 230 Volt erhältlich.

Sockelleuchten
Sie sind auf/in Mauern oder Pfeilern montiert und kommen meist im Rahmen der Außenbeleuchtung zum Einsatz.

Strahler
Wenn es darauf ankommt, das Licht auf ganz bestimmte Punkte zu richten, eignen sich Strahler ganz besonders. Strahler gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen und für verschiedenste Einsatzbereiche: Reflektorlampen oder mit in der Leuchte eingebautem Reflektor. Zur Montage an Decken, an Wänden oder zum Einsatz in Stromschienen, an Seilen oder Stangen. Wenn Sie Strahler für die Außenbeleuchtung verwenden möchten, auch in Ausführungen mit Erdspieß, müssen Sie auf eine entsprechend höhere Schutzart achten.

Stromschienen
Stromschienen bedeuten hauptsächlich Flexibilität: Mit Hilfe von Adaptern können Leuchten und Strahler an jeder Stelle der Schiene angebracht werden. Der Adapter übernimmt zugleich die Stromverbindung her, wobei der Stromleiter liegt abgedeckt innerhalb der Schiene liegt. Zu finden sind unter anderem Niedervolt-, Einphasen- und Dreiphasen-Stromschienen, von denen jede zum Deckenanbau, Deckeneinbau geeignet ist. Auch der Einsatz als abgependelte Deckenleuchte sowie die Wandmontage ist möglich. Mehrere Stromschienen können Sie unter Zuhilfenahme von Kreuz-, Winkelverbindungen und variablen Kupplungen zu geraden oder rechtwinkligen Strukturen sowie mit rundgebogenen Stromschienen zu Kreissegmenten verbinden. Daraus ergibt sich großer Spielraum.

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